
Wer eine Astsäge kaufen möchte, entscheidet sich in der Praxis zwischen drei Bauarten: der klappbaren Handsäge für den schnellen Griff in die Jackentasche, der feststehenden Handsäge mit Etui für den täglichen Einsatz und der Teleskopsäge für Äste in der Höhe. Dazu kommen Akku-Astsägen für alle, die viel Holz am Stück schneiden. Über die Qualität entscheiden Zahnung, Blattlänge, Blattstärke und Griff - nicht der Preis allein.
Wenn Äste jedoch so dick geworden sind, dass selbst die Zweihandschere nicht mehr eingesetzt werden kann, ist die Zeit für eine passende Säge gekommen. Bei Astdurchmessern über 5 cm ist der Wechsel zur passenden Säge angesagt. Je nach Anwendungsgebiet macht jede der folgenden Arten vor allem in einem großen Garten Sinn.
Diese sogenannte „Japanzähnung“ hat sich inzwischen bei den Astsägen durchgesetzt und herkömmliche Sägen weitgehend verdrängt.
Arbeiten nur auf Zug und nicht auf Druck. Durch das dünne, konische Sägeblatt ist die Arbeit mit weniger Kraftaufwand verbunden. Jeder einzelne Zahn ist dreifach angeschliffen. Der nach Innen zeigende Schliff sorgt für einen sauberen Schnitt und somit auch für ein schnelleres Abheilen der entstandenen Schnittwunden.
Ein ziehender Schnitt erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern verhindert bei richtiger Handhabung auch ein Verdrehen und Verkeilen des Sägeblatts.
Diese modernen Sägen passen bestens in enge Baumkronen und dichte Sträucher.
1. Klappbare Sägen haben inzwischen den Markt erobert.
Sie garantieren einen präzisen, glatten und schnellen Schnitt bei großen Astdurchmessern. Sie sind auch für den Ungeübten leicht zu handhaben. Kein Strom, kein Akku, nur die eigene Kraft!
Klein, leicht und super scharf (Handschuhe!) sind diese Klappsägen überall schnell einsatzbereit und schnell wieder in der Jackentasche verstaut.
Eine kleine Zahnung ist für hartes Holz und Bambus geeignet. Die größeren Zahnungen werden bei Obstbäumen und Weichgehölzen verwendet.
2. Handsägen mit festem Griff sind die Klassiker und sind oft mit einem praktischen Etui ausgestattet.
Die abnehmbare Gürtelschlaufe ermöglicht es sowohl Rechts-, als auch Linkshändern die Säge bei sich am Gürtel zu tragen.
Hier kann zwischen einem geraden oder gebogenen Sägeblatt gewählt werden.
3. Handsägen mit auswechselbarem Griff bieten einen anderen Vorteil.
Der Handgriff kann entfernt werden und durch eine lange Teleskopstange ersetzt werden. So kann man auch ohne Leiter Äste in größerer Höhe absägen. Ihre spezielle Formgebung ermöglicht auch vom Boden aus, einen sauberen Schnitt.
Die Sägeblätter werden nach Blattlänge, -form, -stärke und Zahnweite eingeteilt.
Eine feine Zahnweite begünstigt einen sauberen, glatten Schnitt, während eine grobe Zahnweite ein schnelleres Arbeiten ermöglicht.
Die Sägezähne sollten durch ihre Form und Stellung ein Verklemmen während des Sägevorgangs verhindern und aus besonders haltbarem Material bestehen. So kann die Säge beim Ziehen mit optimalem Kraftaufwand greifen und verhakt sich nicht beim Zurückführen.
Das Sägeblatt sollte aus korrosionsbeständigem Chromstahl bestehen und durch seine Formgebung Vibrationen vermeiden. Wenn die Zahnspitzen zusätzlich noch speziell gehärtet wurden, wird die Haltbarkeit der Schneide erheblich verlängert.
Besonders das Arbeiten am frischen Holz wird durch eine durchdachte Zahnstellung erleichtert, da der Abtransport der Sägespäne aus der Schnittfuge optimiert wird. Somit ist ein sanfteres Vorgehen ohne heftige Rückstöße möglich.
Eine ergonomische Formgebung und die Rutschfestigkeit durch geeignete Materialien sind unbedingt zu beachten. Dadurch wird eine sichere Handhabung gewährleistet.
Bei zu dicken Ästen kommt jedoch nach wie vor die bekannte Bügelsäge zum Einsatz. Ihr Sägeblatt kann verstellt werden.

Bis etwa 4 bis 5 cm Astdurchmesser ist die Astschere das schnellere Werkzeug. Darüber übernimmt die Säge: Klapp- und Handsägen mit Japanzahnung trennen auch stärkere Äste sauber, wenn das Sägeblatt lang genug ist. Als Faustregel sollte das Blatt deutlich länger sein als der Ast dick ist, damit Sie den Zug über die ganze Blattlänge ausnutzen und nicht auf halber Strecke stehen bleiben.
Bei sehr starkem, trockenem Holz kommen Bügelsäge oder Kettensäge zum Einsatz. Sobald Sie dafür auf eine Leiter steigen oder in die Krone müssten, ist die Grenze der Gartenarbeit in Eigenregie erreicht: Solche Schnitte an Bäumen gehören in die Hände eines Fachbetriebs. Wir übernehmen den Baumschnitt und bei Bedarf auch die Baumfällung in Heidelberg und Umgebung.
Beide Werkzeuge ergänzen sich, sie ersetzen sich nicht. Eine Astschere arbeitet mit zwei Schneiden und ist bei dünnen, frischen Trieben schneller und präziser. Zwingen Sie die Schere jedoch auf einen zu dicken Ast, quetscht sie die Rinde, und die Wunde heilt schlechter. Die Astsäge trennt auch starkes und hartes Holz mit einem sauberen Schnitt, braucht dafür aber etwas mehr Platz und eine ruhige Hand.
Für den normalen Baumschnitt im Garten heißt die Antwort deshalb: beides. Eine gute Bypass-Schere für alles bis Daumenstärke, eine klappbare Astsäge für den Rest. Worauf es bei der Schere ankommt, lesen Sie in unserer Kaufberatung zu Gartenscheren.
Die Auswahl im Handel lässt sich auf wenige Bauarten eindampfen. Klappbare Astsägen sind leicht, handlich und ohne Strom sofort einsatzbereit. Feststehende Handsägen mit geradem oder gebogenem Blatt liegen ruhiger in der Hand und stecken im Etui am Gürtel. Teleskopsägen und Hochentaster verlängern die Reichweite, damit Sie Äste vom Boden aus erreichen - eine solche Baumsäge ersetzt in vielen Gärten die Leiter.
Daneben stehen die Akku-Geräte. Eine Akku-Astsäge, oft als Akku-Gehölzschneider oder Mini-Kettensäge verkauft, arbeitet meist mit 18 V oder 20 V und einem kurzen Schwert und spart Kraft, wenn viel Holz am Stück anfällt. Achten Sie beim Kauf auf einen bürstenlosen Motor (brushless), eine automatische Kettenschmierung, das Gewicht mit eingesetztem Akku und darauf, ob Akku und Ladegerät im Preis enthalten sind: Viele Geräte werden ohne beides verkauft, was günstige Preise im Vergleich oft erklärt. Für die Sägeleistung zählt am Ende weniger die Voltzahl als ein scharfes Sägeblatt.
Eine Astsäge hält lange, wenn Sie nach der Gartenarbeit Harz und Sägemehl vom Sägeblatt entfernen, das Blatt trocken abwischen und leicht einölen. Trocken gelagert setzt auch Chromstahl keinen Rost an. Prüfen Sie bei Klappsägen regelmäßig die Verriegelung und den Gelenkbolzen, bei Sägen mit auswechselbarem Griff den festen Sitz der Aufnahme.
Stumpf ist ein Blatt daran zu erkennen, dass die Säge nicht mehr von selbst ins Holz zieht und Sie drücken müssen. Dann ist der Wechsel des Sägeblatts fällig - bei den meisten Modellen ein Handgriff und deutlich günstiger als eine neue Säge. Passende Sägeblätter sollten Sie schon beim Kauf im Blick haben.
Für den durchschnittlichen Garten ist eine klappbare Handsäge mit Japanzahnung und mittlerer Blattlänge die beste Wahl: leicht, sicher verstaut und für Äste bis Handgelenkstärke völlig ausreichend. Wer regelmäßig Obstbäume schneidet, ergänzt eine feststehende Säge mit gebogenem Blatt. Ein Akku-Modell lohnt sich erst, wenn regelmäßig größere Mengen Holz anfallen.
Auf den Markennamen kommt es weniger an als auf drei Dinge: gehärtete, dreifach geschliffene Zähne, ein konisches Blatt aus korrosionsbeständigem Chromstahl und Ersatzblätter, die Sie in einigen Jahren noch bekommen. Hersteller, die Sägeblätter einzeln anbieten, sind erfahrungsgemäß die bessere Wahl. Im Werkzeugfachhandel finden Sie diese Qualität zuverlässiger als im Baumarktregal.
Im Netz finden Sie zahlreiche Vergleiche und Bestenlisten. Viele davon werten vor allem Produktdaten und Kundenbewertungen aus, statt die Sägen wirklich zu benutzen. Nutzen Sie solche Listen, um die Auswahl einzugrenzen, und entscheiden Sie dann anhand der Kriterien auf dieser Seite. Wenn möglich, nehmen Sie die Säge vor dem Kauf einmal in die Hand.
Bei Handsägen lohnt das selten, dafür sind die Preise zu niedrig. Anders bei Geräten wie Hochentaster oder Kettensäge: Die gibt es bei Werkzeugverleihen und in manchen Baumärkten tageweise. Für einen einmaligen Schnitt am Baum ist der Fachbetrieb aber häufig die günstigere und vor allem sicherere Lösung als Miete plus eigenes Risiko.
Bei den heute üblichen Japanzähnen praktisch nicht: Die Zahnspitzen sind gehärtet und dreifach angeschliffen, zum Nachschärfen bräuchte es Spezialwerkzeug. Wirtschaftlich ist der Tausch des Blattes. Nachschärfen lassen sich dagegen die Sägeblätter klassischer Bügelsägen mit einfacher Zahnung.
Sie möchten den Schnitt lieber abgeben? Green Cuts übernimmt Baumschnitt und Gehölzpflege in Heidelberg, Leimen, Sandhausen, Dossenheim und Umgebung - mit kostenloser Besichtigung vor dem Angebot und auf Wunsch der Entsorgung des Schnittguts. Rufen Sie an unter +49 178 6262717 oder stellen Sie Ihre Anfrage über das Kontaktformular.
Die oben beschriebenen Merkmale – Japanzahnung, konisches Blatt aus Chromstahl, rutschfester Griff – finden Sie im Fachhandel für Werkzeug zuverlässiger als im Baumarktregal. Eine ordentliche Auswahl an Hand- und Klappsägen führt zum Beispiel Heimwerkertools (Partnerlink). Wenn Sie ohnehin nur ein- oder zweimal im Jahr schneiden, lohnt sich oft eher der Baumschnitt vom Fachbetrieb als das Werkzeug.
Die mit „Partnerlink“ gekennzeichneten Verweise sind Werbelinks. Kaufen Sie darüber ein, erhalten wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich am Preis nichts. Mehr dazu im Affiliate-Hinweis.
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an - wir beraten Sie gern unverbindlich.